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Behandlungsmöglichkeiten in berlin

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Abgeschickt von haris triandafilidou am 06 September, 2010 um 13:22:54

Hallo,
Ich bin Berlinerin und lebe nun seit fast 2 Jahren in Athen. Mein Partner ist hier in Griechenland aufgewachsen und leidet unter beta thalassämie major. Er ist 1979 geboren, bekommt bereits seit den ersten sechs Monaten seines Lebens regelmäßig Bluttransfusionen sowie Desferal zur Eisenausscheidung. Darüber hinaus seit etwa 16 Monaten nimmt er täglich ferriprox ein. Seine Mils ist vor 2 Jahren entfernt worden.

Ich plane im zweiten Jahr meiner Promotion nach Berlin zurückzuziehen, deshalb stellt sich für mich und meinen Partner natürlich die Frage, inwiefern eine Behandlung in Berlin möglich und betreubar ist, ob er mich also begleiten kann.Gibt es eine mit diesem Krankheitsbild vertraute Abteilung in Berlin, von der jemand weiß oder ist jemandem in Deutschland eine Klinik bekannt, in der man damit vertraut ist?
Ich bin für jede Information oder Kontaktadresse dankbar.

Gruß

Haris

 

Abgeschickt von Jürgen Beith am 06 September, 2010 um 18:11:51

Antwort auf: beta thalassämie major - behandlungsm�glichkeiten in berlin von haris triandafilidou am 06 September, 2010 um 13:22:54:

Guten Tag Frau Triandaflidou,

auch Ihnen herzlichen Dank für das in uns gesetzte Vertrauen.

Mit einer Empfehhlung in Berlin für Ihren Partner will ich Ihnen gerne helfen. Haben Sie aber bitte Verständnis dafür, dass ich dies nicht Öffentlich tue. Wir möchten nicht den Eindruck erwecken, dass wir ein Klinikum oder eine hämatologische Abteilung bevorzugen.
Ich bitte Sie daher herzlich, mit mir über meine Mail-Adresse j.beith(et)thogde(dot)org Kontakt aufzunehmen. Sie erhalten dann die gewünschten Informationen.

Ist denn mit der Krankenkasse Ihres Partners geklärt, ob diese die Kosten der Behandlung in Deutschland übernehmen wird? Ein Wechsel zu einer deutschen Kasse kann sich schwierig gestalten, da die Behandlung der Beta-Thalassämie Major von der Kostenerstattung ausgeschlossen werden könnte. Das gilt es also rechtzeitig zu bedenken.

Ich freue mich auf Ihre Email und wünsche Ihnen noch einen schönen Abend nach Athen.

Mit herzlichen Grüßen
Jürgen M. Beith

 

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Schlagzeilen

Thalassämien, auch Mittelmeeranämien genannt, bilden eine alte Krankheitsgruppe, deren Existenz seit bereits mehr als 7.000 Jahren als erwiesen gilt.

Der Name der Krankheit Thalassämie leitet sich von dem altgriechischen Wort für Meer "Thalassa" ab, da man sie in der Antike für die "Krankheit, die aus dem Meer kommt" hielt.

Erst 1925 veröffentlichte der Kinderarzt Thomas Benton Cooley eine Arbeit über die Thalassämie. Diese gilt als Erstbeschreibung der Krankheit, weshalb die Thalassämie lange Zeit Cooley-Anämie genannt wurde.