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Abgeschickt von antonella reichert am 30 Juli, 2010 um 20:29:55

Sehr geehrter Hr. Beith
Vielen Dank für ihre Antwort. Also zwecks Frage, des Eisenwertes ist es so, dass er bei ca. 10, 1 liegt. Meinen sie also, dass ich ruhig weiter Eisenpräparte nehmen kann?
Sie schrieben ja auch, dass die Kasse eine Knochentrasplantation nicht bezahlen wird. Was für eine Therapie würden sie mir denn empfehelen, so das ein besseres wohlbefinden statt findet? Wie schon geschrieben, bin ich sehr ausgelaugt, energielos und sehr, sehr müde.

Abgeschickt von Jürgen M. Beith am 04 August, 2010 um 10:42:38

Antwort auf: weitere Frage von antonella reichert am 30 Juli, 2010 um 20:29:55:

Guten Tag Antonella,

ich habe bei Ihrem Eisenwert keine Bedenken, dass Sie unter ärztlicher Begleitung weiter ein Eisenpräparat einnehmen.

Viele Betroffene berichten über gute Erfahrungen mit zusätzlicher Einnahme von Vitamin-B-Präparaten. Dazu empfiehlt sich als einfachste Variante Folsäure, die heute schon als Zusatz zum Haushaltssalz in fertiger Mischung angeboten wird.

Als Therapie sollten Sie es zunächst einfach mit täglich 20 bis 30 Minuten zügigen Gehens (Wanderschritt) an frischer Luft oder 20 Minuten Radfahren probieren. Wichtig ist dabei, Überbelastung und das Herangehen an die eigene Leistungsgrenze zu vermeiden.

Ganz wird der Zustand von fehlender Energie und häufiger Müdigkeit aber leider nicht zu beseitigen sein.

Mit herzlichen Grüßen aus Waiblingen,

Jürgen M. Beith

 

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Schlagzeilen

Thalassämien, auch Mittelmeeranämien genannt, bilden eine alte Krankheitsgruppe, deren Existenz seit bereits mehr als 7.000 Jahren als erwiesen gilt.

Der Name der Krankheit Thalassämie leitet sich von dem altgriechischen Wort für Meer "Thalassa" ab, da man sie in der Antike für die "Krankheit, die aus dem Meer kommt" hielt.

Erst 1925 veröffentlichte der Kinderarzt Thomas Benton Cooley eine Arbeit über die Thalassämie. Diese gilt als Erstbeschreibung der Krankheit, weshalb die Thalassämie lange Zeit Cooley-Anämie genannt wurde.